Was muss ich tun, wenn Nero meine Seriennummer nicht akzeptiert?

Wenn Nero Ihre Seriennnumern nicht akzeptiert, tun Sie bitte Folgendes:

Gehen Sie zum ‚Nero ControlCenter‘ und überprüfen Sie Ihre installierten Produkte unter dem Eintrag ‚Seriennumern‘.Add serial DE 00001_1Stellen Sie sicher, dass die korrekte Nero-Version auf Ihrem System installiert ist

Klicken Sie im ‚Nero ControlCenter‘ auf ‚Update‘, um sicher zu stellen, dass die aktuellste Version installiert ist.

Im ‚Nero ControlCenter‘ können Sie prüfen ob die korrekte Seriennummer eingetragen ist. Ggf. geben Sie sie neu ein und vermeiden Sie Tippfehler.

Bitte beachten Sie, dass sie Nero 2017 Produkte nicht mit Seriennummern von Vorgängerversionen installieren können

Wenn Sie eine Testversion von Nero 2017 nutzen und planen das Produkt zu kaufen , können Sie ihre beim Kauf erworbene Seriennummer einfach ins ‚Nero ControlCenter‘ eingeben und schon ist Ihr Vollprodukt freigeschaltet.Add serial EN 00001_2Schauen Sie sich auch das Video-Tutorial an.

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Schnelles oder zweifaches Enkodieren? Was ist besser?

‚Nero Video‘ bietet zwei Wege, Videodateien zu enkodieren wie im Screenshot gezeigt: ‚Schnelles Enkodieren (1-Durchgang)‘ und ‚High Quality (2-Pass) – zweifaches Enkodieren‘.

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Zweifach-Enkodieren macht dann Sinn, wenn Sie viele Effekte im Videoprojekt verwenden oder wenn Ihr Eingabeformat mit dem Ausgabeformat nicht übereinstimmt. Bei der Ausgabe (Export) müssen solche Projekt komplett neu berechnet werden. Zweifach-Enkodieren führt hier einen doppelten Berechnungsvorgang durch, um auch das letzte Quäntchen Qualität aus Ihrem Projekt herauszuholen.

Wenn Eingabe- und Ausgabeformat weitgehend identisch sind, macht ein Zweifach-Enkodieren keinen Sinn. In diesem Falle verwenden Sie das schnelle Enkodieren mir einem Durchgang.

Beachten Sie auch, das Zweifach-Enkodieren die doppelte Berechnungsdauer benötigt.

Darüberhinaus gibt es in ‚Nero Video‘ die äußerst nützliche ‚Nero SmartEncoding‘-Technologie. Diese hilft Ihnen Zeit zu sparen und die Originalqualität zu erhalten, wenn Eingabe- und Ausgabeformat identisch sind. Sobald das SmartEncoding einsetzt, werden Dateien beim Export nicht erneut berechnet, sonderen die Originalqualität der Quelldatei exportiert.

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AVCHD Discs oder Blu-ray Discs – was macht mehr Sinn?

Für privat gedrehte Videos, die anders als kommerzielle Spielfilme nicht Stunden dauern, ist das AVCHD Disc-Format die bessere Wahl.

AVCHD bietet Full HD-Qualität auf einer Standard DVD (Red Laser Burning) benutzt dabei aber das Aufzeichnungsformat einer Blu-ray Disc (BDMV). Aus diesem Grunde können Sie AVCHD Discs auch nur mit einem Blu-ray Player abspielen.

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Das gute an AVCHD Disks ist, dass Sie die gleiche Qualität wie auf einer Blu-ray Disc erhalten, allerdings haben Sie im Vergleich zu einer Blu-ray Disc wesentlich weniger Speicherplatz zur Verfügung (z.B.  4.7 GB mit Single Layer, oder 8.5 GB wenn Sie Dual Layer DVD Discs verwenden).

Wie der Name sagt, wird eine Blu-ray Disc mit einem blauen Laser gebrannt und hat dementsprechend eine wesentlich höhere Speicherkapazität (25 GB oder 50 GB). Der BD-Rohling ist aber auch wesentlich teurer.

Eine tolle Sache bei ‚Nero Video‘ ist, dass Sie AVCHD Disk-Strukturen auch auf Festplatten oder externen Flash-Geräten wie USB-Sticks erstellen können. Wenn Ihr Blu-ray Player einen USB-Steckplatz hat – was in der Regel der Fall ist- , können Sie so Ihre Full HD AVCHD Disk-Strukturen mit allen Menus vom USB-Stick oder der über USB angeschlossenen Festplatte abspielen ohne dass Sie überhaupt eine AVCHD-Disk brennen müssen.

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Kann ich Video-Disk Menüs in Nero Video anpassen?

Ja, die folgende Ausführung zeigt einige Beispiele.

Klicken Sie auf ‘Dateien importieren’ und wählen Sie Ihre Clips mit dem Windows Explorer aus.  Im ‚Disk-Inhaltsfenster‘ von ‚Nero Video‘ werden Ihre Clips werden nun entsprechend ihres Originalnamens in der Clipliste aufgeführt.

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Da diese Namen in Ihrem Disk-Menü genutzt werden, lassen Sie uns diese ein wenig aufhübschen. Klicken Sie rechts auf einen Clip um ihn umzubenennen und tippen Sie den neuen Namen in das Fenster. Die Umbenennung ist auch später noch im Menu-Fenster möglich.

Klicken Sie auf weiter und es erscheint die Menü Auswahl mit einem Standardmenü, das die bereits geänderten Namen beinhaltet. Wahlen Sie nun eine Menüvorlage aus. Sie haben die Auswahl zwischen drei unterschiedlichen Stilen: ‚Standard 2D‘, ‚Animated 2D‘ und ‚Smart 3D‘. Wählen Sie ‘Geschenkschachtel’ aus den ‚Smart 3D‘-Vorlagen aus.

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Wie Sie sehen, beinhalten die Clip-Abspielpunkte Ordnungsnummern, die Sie in Ihrem Menü nicht haben möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche ‘Anpassen’ und wählen Sie einen Clip-Titel aus. Um die Ordnungsnummer zu entfernen, verändern Sie die Darstellung innerhalb  der Schaltflächen-Eigenschaften. Klicken Sie einfach auf ‘nur Text’ in der Auswahlliste ‘Textnummerierung’. Tun Sie das für all ihre Clip-Abspielpunkte im Menü. Da auch weitere Menüseiten frei von Ordnungsnummern sein sollen, klicken Sie auf den Pfeil nach unten unter ‘Disk/Projekt‘ und entfernen sie den Haken bei ‘Nummerierung auf jeder Menüseite neu beginnen‘.

Nun möchten Sie Vorlage ‘Geschenkschachtel’ mit einem bestimmten Ereignis passend machen. Klicken Sie auf die Auswahlbox unter  ‘Vorlagendesign’ innerhalb der ‚Vorlageneinstellungen‘.

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Neben der Standardvorlage ‘Glänzend weiß’ gibt es hier noch weitere Vorlagen: Kinder, Valentinstag und  Weihnachten. Lassen Sie uns hier die Vorlage  ‘Kinder’ verwenden und zu guter Letzt den Namen der Menüseite ändern zu ‘Kindergeburtstag’.

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Klicken Sie nun auf ‘weiter ‘, um Ihr animiertes Menü zu betrachten.

Mit den Steuerungsfunktionen können Sie  Ihr Disk-Projekt überprüfen, bevor Sie es brennen.

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Wie kann ich mehrere Einzel-Videos aus langen Videos in einem Rutsch exportieren?

Seit Nero 2017 ist das in Nero Video besonders einfach, denn hier gibt es nun die Funktion ‚Multi Export‘.

Importieren Sie Ihren langen Video-Clip als einzelne Datei in die Express-Zeitleiste Ihres Nero Video-Projektes. Nun können Sie Ihr Video in die gewünschten Sequenzen schneiden. Wesentlich einfacher geht das aber mit der Szenenerkennung.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Videoclip in der Zeitleiste und wählen Sie ‚Erkennen‚ Szene…‘.

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Das Fenster der Szenenerkennung öffnet sich und ermöglicht Ihnen, die allgemeine Empfindlichkeit (Sensitivität) der Erkennung sowie die Mindestclipdauer für die jeweils erkannte Szene zu setzen. Ich empfehle, die Empfindlichkeitseinstellung in der Standardposition zu belassen und nur die Mindestlänge der Einzelszenen festzulegen, die Sie später exportieren wollen. Starten Sie dann die Erkennung.

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Setzen Sie z.B. die Mindestcliplänge bei einem 30 minütigen Video auf 60 Sekunden, erhalten Sie nach Abschluss der Erkennung etwa 25-30 einzelne Szenen. Daraus  erstellen Sie dann Ihre endgültige Szenenauswahl für den Export.

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Wenn der Erkennungsprozess abgeschlossen ist, zeigt der Szenen-Indikator unten im Fenster die Zahl der erkannten Szenen. Sie können die Einstellungen verändern. Tun Sie das nach bereits erfolgter Analyse im weiterhin geöffneten Fenster, werden die neuen Werte ohne weitere Berechnung sofort aktiv.

Nun suchen Sie sich Ihre Lieblingsszenen aus. Wenn Sie z.B. der Familie oder Freunden ein ‚best of‘ Ihres Drehs einer Veranstaltung  zeigen wollen, empfehle ich die Auswahl zu beschränken. Weniger ist immer mehr. Bei Ihrem 30 Minuten Originalmaterial sollten fünf 1-minütige Szenen vollkommen ausreichen. Verwenden Sie ein wenig mehr Zeit auf die genaue Auswahl der Szenen, die Sie später z.B. als Playliste vorführen wollen. Dafür öffnen Sie die Storyboard-Vollbildansicht, in der Sie Ihre Szenen abspielen und auch weiter trimmen können.

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Entfernen Sie nun die Szenen, die Ihnen nicht gefallen und es bleiben die Szenen übrig, die Sie in einem Rutsch als Einzelclips exportieren können. Dazu klicken Sie auf  ‚Multi Export‘ unterhalb der Zeitleiste.

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Es öffnet sich das ‚Multi Export‘-Fenster. Hier fahren Sie nun in gewohnter Weise mit der Auswahl des Exportformates fort. Als Faustregel gilt: Ausgabeformat gleich Eingabeformat. Das erhält die Qualität und in diesem Falle wird auch Nero SmartEncoding unterstützt. Geben Sie einen Namen für die erste Datei ein. Alle Clips in der Sequenz werden beim Export automatisch einzeln mit einer Erweiterung im Namen benannt (Name -1, Name -2, Name -3, etc.). Ich empfehle, den Haken bei der Box ‚zu Nero MediaHome Bibliothek hinzufügen‘ zu setzen, dann haben Sie alle Clips gleich abspielbereit in Nero MediaHome vorliegen. Klicken Sie ‚ok‘ und der Stapelexport wird ausgeführt.

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Von ‚Nero MediaHome‘ aus haben Sie dann weitere Möglichkeiten, z.B. können Sie Ihre Filme als Playliste zum TV streamen – das geht auch sehr bequem auch via ‚Nero Streaming Player App‘. Oder aber Sie übertragen Ihre Filme kabellos auf ihr iOS- oder Android-Smartphone via ‚Nero MediaHome Wifi-Sync App‘.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nero ‚Multi Export‘ funktioniert nur im Express-Bearbeitungsmodus. Übergangseffekte oder Titel werden via ‚Multi Export‘ nicht unterstützt. Sie können Ihr Material allerdings wie gewohnt mit Video-Effekten verbessern oder aufpeppen und sogar identische Effekte für alle exportierten Clips verwenden.

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